Das Schrollerprinzip
Doris Schroller
Das Schrollerprinzip.
So hat eine Freundin die Art bezeichnet, wie ich mit den Pferden arbeite. Ich habe noch keinen anderen Begriff gefunden, der es besser beschreibt.
Warum? Weil ich keine Methode nach irgendjemandem unterrichte oder nach irgendeinem arbeite.
Ich bin ich.
Ich rede gerne und auch deshalb fällt es mir sehr leicht, Wissen zu vermitteln und zu unterrichten.
Ich bin ein wahnsinnig positiver Mensch, deshalb gibt es ein "geht nicht" nicht. Irgendein Weg führt immer nach Rom und ich suche gerne nach dem Besten für dich und dein Pferd.
Ich kann mich gut einschätzen und darum kenne ich meine Grenzen.
Ich sehe immer das Gute, aus diesem Grund ist immer alles bei mir Pro-Pferd.
Ich liebe Gerechtigkeit und Fairness und das gerade in der Behandlung und dem Umgang mit Tieren.
Ich benutze gerne ein Knotenhalfter, das dazugehörige Arbeitsseil und den Stick, aber hauptsächlich, weil es praktisch ist.
Ich habe seit meinem achten Lebensjahr den Pferdevirus in meinem Herzen. Seit ca. 18 Jahren gebe ich mein Wissen als Horsemanship-Trainerin weiter. Meine Erfahrung ist ein Sammelsorium aus vielen Reitweisen und vielen guten (und auch schlechten) Lehrern. All das, zusammen mit meiner Erfahrung im Reha-Sport-Bereich und meiner Ausbildung zur Pferdethermografin, machen mich zu dem, was ich bin:
Ich bin die Summe meines Lebens!
Ich heiße Doris Schroller und mehr über mich erfährst du, wenn du da unten draufklickst...
… die Kunst, mit Pferden natürlich, das heißt pferdegerecht/ pferdeverständlich umzugehen. Der Umgang soll vor allem für das Pferd Sinn machen. Das Ziel ist die harmonische Partnerschaft zwischen Mensch und Tier. Der Reiter oder Pferdeausbilder soll die Körpersprache des Pferdes verstehen und richtig deuten, um mit dem Pferd zu kommunizieren.
Bei vielen Symptomen kann eine thermografische Untersuchung Aufschluss über die Ursache von Problemen geben.
Seit Sommer 2021 gibt es auf dem Ponyhof Schrollerhausen die Ponyschule für Kinder ab 4 Jahren. Mein Ziel ist es, so viele Kinder mit dem Pferdevirus anzustecken und als kleine Horsemanshipper auf die Pferde loszulassen, wie es nur geht.
Pferde können keine Gedanken lesen, aber sie können Gedanken spüren.
Geht es euch nicht auch oft so im Training, oder nur so beim Ausreiten. Schon bevor ihr die Hilfe gebt, reagiert euer Pferd schon und macht das was Ihr gerade gedacht habt.
Nein es ist keine Magie im Spiel, leider…
Es ist nur so, dass wenn wir etwas denken, unsere Muskeln sich unbewusst schon für diese Hilfegebung anspannen und damit dem Pferd mitteilen, was wir vorhaben. Pferde haben solch ein feines Gespür für unsere Hilfen, sie haben eine sehr kurze Reaktionszeit.
Die Reaktionszeit, also die Zeit zwischen dem Einsetzen eines Reizes und dem Beginn der Reaktion als Verhaltensresultat des Reizes, liegt bei Pferd zwischen 3/10 und 8/10 einer Sekunde.
Das Bedeutet, das sie mit ihren sensiblen Sensoren oft schneller sind, wie wir ihnen Hilfen geben können.
Leider ist es so, dass Pferde, die mit sehr harten und ungenauen Hilfen geritten werden, diese feine Sensorik dann beim Reiten ausschalten und dann als stur und unkooperativ gelten.
Was wir tun können um diese Magie (für mich ist es trotzdem Magie) erhalten zu können, ist zu versuchen, diese Feinheit in unseren Hilfen zu erhalten, oder zu erreichen. Wir müssen unsere Gedanken steuern, nicht geradeaus denken und eigentlich links abbiegen wollen.
Ich sehe oft Pferde, die einfach nicht Verstehen was der Reiter von ihnen möchte, weil es der Reiter in diesem Moment auch nicht weiß.
Pferde sind im Grunde sehr gehorsam und möchten uns Menschen alles Recht machen, wir müssen sie halt nur lassen und die Magie wirken lassen.
Wir müssen verstehen was wir tun…
Nur so bleibt es, wie oben beschrieben, bei der Magie und das sollen hier alle Kinder selber spüren und kennenlernen.